Pressemeldung, 13. Februar 2026
„Jeder Gipfel ein Ziel“ – Thomas Ungetüm über seine Erfahrungen vom 2025 GaPa Everesting Piloten
Thomas Ungetüm hat die Höhe des Mount Everest im Rahmen unseres GaPa Everesting Tryouts 2025 bezwungen – und zwar als Erster. Im Interview erzählt er, wie er aus Höhenmetern eine Weltreise machte und warum die Eckbauerbahn sein bester Freund wurde.
Thomas, mit welcher Vorstellung bist du an den Start gegangen? Ich wusste von Anfang an: Ich ziehe das durch, egal wie. Da ich im Training oft kurze, steile Anstiege wiederhole, war das Prinzip klar. Dass die Luft nach oben hin dünner und die Beine schwerer werden, gehört dazu. Mein Plan war, aufgeben ist keine Option.
Wann wurde dir klar, dass Everesting mehr ist als reines Laufen? Das Everesting hier vor der Haustür (also in Deutschland) ist ein Abenteuer, bei dem es darum geht, Grenzen kennenzulernen und Freundschaften zu pflegen. Es ist die Chance, sich komplett auszupowern und trotzdem das Ziel zu haben, gesund und aufrecht zur Familie zurückzukehren.
Gab es einen Moment, in dem es richtig hart wurde? Ich habe das Rennen mental in eine Weltreise verwandelt. Jeder Anstieg stand für einen realen Berg, vom Aschberg bis zum Mount Everest. Richtig zäh wurde es bei 6.500 Höhenmetern, als mir die Berge für die Statistik ausgingen. Geholfen hat mir in diesen Momenten der Rückhalt meiner Familie und mein eigener Wille: Schwäche zeigen ist nicht meine Stärke – es hieß immer weiter, von Gipfel zu Gipfel.
„Run. Rest. Repeat.“ – wie hast du diesen speziellen Rhythmus erlebt? Normalerweise laufe ich ohne Pausen durch. Die ersten Talfahrten mit der Bahn waren deshalb eine Geduldsprobe für mich. Aber mit der Zeit habe ich die zwölf Minuten in der Gondel schätzen gelernt. Sie wurden zu kostbaren Momenten, um zu essen, zu trinken und Kraft für den nächsten Anstieg zu sammeln.
Für wen ist das GaPa Everesting Festival das Richtige? Für jeden, der Lust auf ein Abenteuer hat. Egal ob solo oder in der Staffel, egal ob man es bis zur Zugspitze, zum Matterhorn oder ganz nach oben schafft: Jeder ist am Ende ein Sieger über sich selbst. Die Stimmung am Berg und im Tal durch die Crew und die Fans sorgt dafür, dass man sich nie einsam fühlt.